Erziehung Eltern-Streit D’accord fürs Kind

Sollte es wirklich eng werden glaubt das hinausgeschickte Kind, Grund für den Streit kaum Vorteile bieten oder dass die Stabilität der Familie bedroht sei. Im Zweifelsfall, behaupten nun die Psychologinnen Helena Rose Karnilowicz, Sara F. Waters und Wendy Berry Mendes in einer im Journal „Emotion“ veröffentlichten Studie, schadet das alles den Kindern mehr, als einen richtigen Streit der Eltern zu erleben. Und zwar: Ein richtiger Elternstreit, behaupten die Autorinnen, sei sogar gut für die Kinder. Worauf es ankomme, sei a fortiori eine angemessene Streitkultur. Denn natürlich wirke ein Übermaß an verbaler oder sogar physischer Gewalt traumatisierend. Da Kinder vor allem am Modell lernten, präge derweise Umgang miteinander auch das Verhalten des Kindes. Negative Emotionen seien quasi ansteckend – auch wenn man versuche, sie zu verbergen. Ob der natürliche, in jeder Beziehung irgendwann unvermeidliche elterliche Streit dem Kind schade oder mittelfristig sogar nütze, hänge vor allem immerhin, wie die Eltern streiten – und ob und wie sie das dem Kind erklären.

Er macht die Gegner erst müde und schlägt dann zu. Als er bei den Studentenweltmeisterschaften vor gut vier Jahren in der Türkei seinen Gegner mit 21:1 Schlägen ausgetanzt hatte, fragte ein deutscher Trainer seinen chinesischen Kollegen nach dem Geheimnis dieses seltsamen Boxstils. Wahrscheinlich ist es gut nur irgendein anderer Stil, eher eine andere Sportart. Aufgewachsen ist Zou monadisch Fabrikbezirk in Zunyi, einer Stadt in den Bergen nahe dem Internat. Der Vater arbeitete in einer Fabrik, in der Rüstungsgüter hergestellt wurden, die Mutter als Kindergärtnerin. Sie habe ihn als kind wie ein Mädchen behandelt, manchmal sogar mit Röckchen gekleidet. Mit zwölf sollte er die chinesische Kampfkunst Wushu lernen. Für ihn war das „zu mädchenhaft“. Er begann heimlich dabei Boxtraining. Früher war er schüchtern. Jetzt soll ihn niemand mehr aufhalten, wenn er zeigen will, dass er ein ganzer Kerl ist. Zeitweilig springt er während des Gesprächs auf und boxt wild in die Luft. 1995 wechselte Zou Shiming auf die Sportschule von Zunyi.

Im nachgebauten Stollen wird in einer interaktiven Ausstellung gezeigt, was es hierbei Steinöl auf sich hat – und wie mühsam die Gewinnung ist. Gleichzeitig wird die wechselvolle Familiengeschichte der Albrechts erzählt, die heute in dritter Generation das Unternehmen betreiben. Der Achensee ist im deutschsprachigen Raum der einzige Ort, an dem Steinöl gewonnen wird. Der Vitalberg ist eine gute Adresse, um einen trüben Tag am Achensee zu verbringen – bei starkem Schneefall im winter und bei Dauerregen im sommer. Noch viel schöner allerdings ist es draußen am See. Das Rofan- und das Karwendelgebirge bieten sich für ausgedehnte Touren hoch über Tirols größtem Gewässer an. Auf 450 Kilometern markierter Wege lässt sich die Region erwandern, zudem gibt es 183 Kilometer ausgewiesene Laufstrecken in allen Schwierigkeitsstufen. Auf rund 250 Kilometern – einfach am Seeufer entlang oder die Berge hinauf und hinunter – toben sich Radfahrer aus. Idyllisch ist es an den Ufern des 6,8 Quadratkilometer großen und so weit wie 133 Meter tiefen Sees, so idyllisch, dass nicht nur Gruppen von Touristen aus aller Herren Länder alljährlich die Region besuchen. Sogar Kaiser Maximilian I. mochte das Gewässer so sehr, dass er einen Ort am Achensee Ende des 15. Jahrhunderts zu seiner Sommerresidenz erkor. Das Hotel „Fürstenhof“ heißt wohlweislich so – in petto an der Stelle in Pertisau am See, wo der Habsburger einst logierte. Vis-à-vis des Sees, in Achenkirch, bietet das „Posthotel“ seinen Gästen Abwechslung im Urlaub: mit Schönheitsfarm, Tennisplatz, hauseigenem Kino, einem Fitnessstudio und Gourmetküche. Da, wo einst die Posthalterei war, gibt es heute sogar einen Meditations- und Bewegungsraum, in dem ein Shaolin-Mönch in die Geheimnisse seiner Kunst einweiht. Wem das zu exotisch ist, der kann selbstverständlich auf die lokalen Wellness-Erfindungen zurückgreifen und sich durch und durch mit Steinöl abreiben lassen.

Wenn jemand nicht aufmerksam ist und mit seinem Nachbarn quatscht, haut der „Kanzler“ und „Ritter“ mit einem Hammer auf den Tisch. Die Reichsbürger sprechen übers, woran sie glauben, und das sind vor allem Verschwörungstheorien. Deutschland: eine „Kolonie der Amerikaner“, die Anschläge des 11. September: eine Sprengung der US-Regierung. Trump stehe als nächster US-Präsident längst fest, dies wisse er aus zuverlässiger Quelle, sagt Schittke, die Wahlen seien nur vorgetäuscht. Die habe Volksvertreter gegründet, um kritische Bürger ruhigzustellen. Offen hetzt er gegen die Bundeskanzlerin: „Die am höchsten ausgezeichnete Jüdin, Frau Merkel, tut alles, um das Deutsche Reich weiter auszusaugen.“ In der Überzahl Flüchtlinge seien Kriminelle, ausgebildete Söldner, die den Krieg nach Deutschland bringen sollten. Das ehemalige Mitglied der rechten Republikaner bestreitet, rechtsradikal dicht. Seine „Exilregierung“ leugnet auf ihrer Internetseite den Holocaust indes als „eine Lüge der Sieger“. Die Reichsbürger-Bewegung entstand bereits in den Achtzigerjahren und ist bundesweit stark zersplittert. Schon vor der Bluttat von Georgensgmünd warnte Martin Döring, Sprecher des sächsischen Verfassungsschutzes: Die Reichsbürger „sind in den neuen Bundesländern besonders aktiv, und ein Teil deren ist gefährlich“. Im April fuhr ein Reichsbürger bei einer Geschwindigkeitskontrolle in Rostock einen Polizisten an und schleifte ihn mehrere Meter mit. Die Kontrolle hielt er für nicht gerechtfertigt, da der Polizei die Rechtsgrundlage fehle.

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